Backup-Software braucht 15min, bis sie loslegt...

  • Moin,

    ich nutze für ein tägliches System-Update momentan "AOMEI Backupper Professional", vorher hatte ich Acronis True Image, aber beide haben eigentlich das gleich Problem:


    ich hab in meinem PC nen Haufen HDDs drin, die ich für das Backup aber gar nicht brauche oder anspreche. Trotzdem ist es aber offenbar so, daß die Backup-Software trotz klar definiertem Job jede Platze gefühlt 3mal anwirft und weiß-der-Henker-was abfragt, bis das Backup dann endlich losgeht (und ziemlich zügig läuft). Da sgeht so weit, daß der PC schon wegen Idle wieder ausgeht, bevor auch nur ein Byte gesichert ist.


    Gibt es irgendeinen Weg, das zu umgehen? Also zB. per _Software_ (ich will ja nicht abends lauter Stecker ziehen und nachmittags wieder ranstöpseln) die Festplatten kurzfristig "auszublenden" und dann wieder einzublenden (ohne reboot, wenn's denn geht)?


    Oder irgendein Registry-Setting, daß das beschleunigt?


    Für jeden Tip dankbar


    GoneFar

  • Wenn das selbe Problem bei zwei verschiedenen Programmen auftaucht ist das womoglich am Betriebssystem oder vom Controller.

    Versuch dir Support beim Hersteller zu holen oder in deren Forum.


    Ich würde dir aber raten deine Backup-Platte nicht im System zu haben. Du hast deine Daten an sich nicht als Backup sondern nur "gespiegelt". Du hast Daten an einen anderen Ort auf dem System kopiert. Raid is not a Backup


    Schau dich mal im Netz um wie du dir n Mini-Backup-NAS machen kannst (Raspberry Pi4 mit USB HDD oder so).

  • Danke für die Tips, aber das ist mir a) nicht neu (und passiert auch) und ist nicht Teil des Problems, denn auch bei Ziel "Netzwerk-Festplatte" passiert das.

    Vermutlich ist es ein "Problem" von Windows, daß es unter gewissen Umständen "mal eben alle Platten checkt", was der "normale" User gar nicht merkt mit seinen 1-2 Platten (es passiert tw. ja auch bei einer Installation, wenn der dusselige Installer die Platte mit dem meisten Platz für irgendwelche TEMP Dateien sucht, selbst wenn auf der SSD C: oder der anderen SSD D: 5mal mehr Platz ist, als er jemals braucht).

    Es bleibt also die Frage: lassen sich unter Windows 7 Ultimate (64bit) (die Info hatte ich nicht explizit angegeben, konnte man nur anhand der Backup-Software auf "Windows" eingrenzen) irgendwie die Platten aushängen, wie es mit "umount" unter Linux ginge (wobei ich da fast befürchte, daß auch da das OS die Buffer leeren will und dabei die HDDs anwirft, obwohl die Platte seit Tagen ungenutzt und daher nix im Buffer), so daß ich die anschließend ohne reboot mit vergleichbarem "mount -a" wieder ins System hängen kann?

    Mir wäre auch ein Tool recht, was "von außen" (Intranet) die Platte von einem Linux-Rechner aus sichert, aber das wird bei laufendem Windows-System der zu sichernden Platte sicherlich nicht gehen.

  • Nur ein reines "Laufwerksbuchstaben" entfernen wird wohl nicht reichen?


    Du kannst die Platten in der Datenträgerverwaltung offline/online schalten.

    Wenn dir die Klicks zu umständlich sind, dann gehst du den Weg mit Hilfe von diskpart (batch oder powershell).

    https://www.qualitestgroup.com…line-disk-using-diskpart/

    https://social.technet.microso…forum=winserverpowershell


    Ich nutze zum syncen ein robocopy batchscript, aber das tut hier nichts zur Sache.


    Die letzte Anmerkung verstehe ich nicht ganz.

    Intranet = lokales Netzwerk? Intranet ist etwas ungebräuchlich in dem Zusammenhang ...aber auch darum gehts hier ja nicht. ^^

    Mit Linux kenne ich mich leider nicht aus, aber wenn du die Dateien (auf dem Windowssystem) via samba oder ftp oder was auch immer für die Linuxkiste freigeben kannst, dann sollte auch das kein Problem sein.

  • Habe demletzt bei einem anderen System mit Windows 7 bemerkt das die Platten reagieren obwohl ich nur eine angesprochen habe...


    Auf einen anderen Rechner sichern. Wenn ich dich richtig verstanden habe willst du:

    Einen anderen PC anweisen einen andern PC zu sichern während der zu sichernde PC läuft?

    Es gibt Tools dafür wie für FreeNAS als Plugin Bacula, BRU, BackupPC ... das ist auf Server-Client basierend, wo der Server den Client backuped...

    (Nie ausprobiert, das musste in erfahrung bringen wie und wo das funktioniert)


    Das muss aber nicht heisen das deine Platten nicht wieder alle angesprochen werden. Da vermutet wird dein BS ist derjenige der deine Platten alle triggert.

    Was subby schon sagte ist die Platten über diskpart per Skripts offline nehmen. Hat halt Vor und Nachteile die Sache



    Wäre es denn nötig die Platten die du hast nicht komplett auf einen Zweitrechner zu haben und diesem das Backup machen lassen und die greift per Share darauf zu?

    Ich habe zwei NAS wo alle meine Daten liegen, mit dem XFS-Filesystem mache ich sogenannte Snapshots, was ähnlich einem Backup ist.

    Der Zugriff ist über SMB(Samba) shares somit habe ich jeder Zeit Zugriff und ich brauche mir keine Srogen um das backup machen.

    Mein Laptop hat eine 128GB Platte was jetzt total ausreichend ist weil alles was ich brauche vom NAS kommt,

  • Es sind halt ein paar Platten mehr... Aktuell wären es 13, könnte man mit etwas Geld wohl etwas reduzieren durch größere HDDs, aber allein wohl bis zu 3 NAS zu kaufebn, die je 3-4 Platten aufnehmen, ist ja mit 50 EU nicht erledigt... Also muß /soll "erst einmal" eine Software-Lösung her.

    Ich kann die System-Partition von Windows wohl kaum so per Samba freigeben, daß sich die noch sinnvol backuppen (also im Worstcase vom Backup wieder eine lauffähige Systemplatte herstellen) läßt - es sind ja idR. Dateien von Windows gesperrt usw.

    Die Datenplatten kann ich gar nicht sichern (vom Volumen her), es geht nur um die Systemplatte (daher ist das mit dem "diese auf einem Zweitrechner halten" gar nicht realisierbar).


    "diskpart" hab ich grad mal angeworfen, und auch da wirft er erst einmal alle Platten an (Spin-On), bin damit also eigentlich keinen Schritt weiter/schneller, sondern verlagere das Problem nur auf ein anderes Tool :)

    Evtl. könnte mir das Tool "mountvol" helfen, da werde ich mal mit rumspielen

  • Es sind halt ein paar Platten mehr... Aktuell wären es 13, könnte man mit etwas Geld wohl etwas reduzieren durch größere HDDs, aber allein wohl bis zu 3 NAS zu kaufebn, die je 3-4 Platten aufnehmen, ist ja mit 50 EU nicht erledigt... Also muß /soll "erst einmal" eine Software-Lösung her.


    [...]

    All-in-One Lösungen meinte ich ja garnicht, n alter Core-Duo/Quad-Core mit paar Platten dran und gut ist. Das muss ja am Anfang kein Monster sein, man wächst von Zeit zu Zeit. Gebrauchtes Zeug ist ja für den Anfang Perfekt, wenns dir nicht gefällt hast kaum oder keine Kohle verpulvert.

    Wenn du deine System-Platte backupen willst kannst du das ja mit dem Porgramm machen und schiebst das Backup auf das NAS wo alle deine Platten die du nicht unbedingt brauchst sind.


    Reduziere die Anzahl der Platten in deinem Hauptsystem, das wollte ich eigentlich sagen. Was dann auf dem NAS passiert oder wie lange es dauert ist dir ja dort "egal".

  • 13 Festplatten in einem PC ? Reden wir hier von SCSI ? Wenn Du das Backup mit AOMEI machst dann aus dem Laufenden Windows raus (also so ne SNAPSHOT Sache). Weis jetzt nicht ob AOMEI auch nen Batchmode kennt mit dem das besser ging als mit der GUI. Auch wenn ein RAID kein Backup ist klingt das mit den 13 (Daten ?) Platten auch nicht sooo gesund. Falls Du noch nie einen Datenverlust hattest dann soltest Du vielleicht mal Lotto spielen bei dem Glueck was Du hast. Die meisten Sammler kommen irgendwann an das Problem wie kann ich mein Datenkram "relativ" gut managen. Immer weitere externe

    Platten kaufen scheint mir nicht die Loesung zu sein. Besonders wenn man noch sachen synchron halten will. Bandlaufwerke sind auch keine Loesung ... zumindest nicht dann wenn man die Daten auch staendig im Zugriff haben will. Ausserdem wieder ein System eines Herstellers der auch mal verschwinden kann. Fuer mich ist Raid immer noch die beste Loesung ... wenn auch ne recht teure ... aber wer nicht raucht und rumhurt der kann ja sparen.

  • Nein, alle Platten mit SATA.
    Datenverluste hatte ich nur einmal, als mir eine Platte beim Umbau runtergefallen ist... Ob die Filme/Serien auf allen Platten (noch) fehlerfrei sind, vermag ich natürlich nicht zu sagen - aber diese Platten sind auch nicht Quelle des Backups, sondern die System-SSD :)

    Mein Management (was ist wo) läuft über selbstgeschriebene Scripte in Shell, Perl und PHP und einer mySQL Datenbank - works for me.

    AOMEI kann man schedulen (wie auch Acronis), wenngleich das (unter Win7) aktuell nicht funktioniert wegen eines Treiber-Bugs irgendwo - ist bekannt, die Lösung aber noch nicht da...
    Ich hab mir einiges durchgelesen zu "Platten temporär aus dem System 'aushängen'" - aber noch nicht die Muße gehabt, das mal auszuprobieren.