HartzIV-Sätze sind offiziell verfassungswidrig.

  • beeze;285475 schrieb:

    Falls ich hier im SJ Board nie mehr schreiben werde, bin ich vor lauter Lachen tot umgefallen. Sorry, aber so utopisch, wie timelord es hier ausgedrückt hat, kann man doch gar nicht denken bzw sollte man nicht. :D :D :D 650 Eier hinterhergeschmissen bekommen, einfach so...wie GEIL! Als GRUNDsicherung! :D :D :D

    So gehts mir aber auch Oo
    10Euro Mindestlohn??
    Also irgendwie, omfg o0

    Das ist jetzt schon reichlich heftig
    Premium Accounts: Los, schnapp sie dir!
  • Also wenns mal 650 zum leben + Wohnung gibt bin ich raus ausm Job, aber definitiv!
    Ich hab 1350 netto und hier kost ne kleine Scheissbude mit Autoqualm inklusive schon n haufen Geld... Beispiel?

    1-Zimmer-Appartement im 4ten Stock
    Kaltmiete: 440,00 €
    Nebenkosten: 80,00 €
    Heizkosten: 40,00 €
    macht 560 warm, zzgl. Provision (in diesem Fall 2,38 Nettokaltmieten)

    1350 Nettolohn
    -560 Wohnung
    -150 Auto (nur Versicherung und Steuer)
    -50 Benzin
    ----
    590 zum Leben

    Hmm, bin ich mal Harz4ler muss ich nimmer um 3 zur Arbeit, dann muss ich auch nimmer Autofahren weil wenn ich um 10 ausm Bett fall gehen der ÖPNV auch langsam im Normalbetrieb...
    Warum also arbeiten?

    Wo lebt ihr egentlich?!?
    Achso, paar mal im Monat schwarzln und ich werd auch noch reich dabei.
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    vom 03.01.2011 bis 10.01.2011
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  • @DarkFather:
    Wer im Jahr 1.800 € nur an Versicherung und Steuern zahlt, der muss schon ein recht hochpreisiges Auto fahren .... und ist nach meinem Verständnis auch jetzt schon reich (oder -freiwillig zensiert-).

    Außerdem zahlt das Amt auch keine Nebenkosten (Heizkosten für Warmwasser ausgenommen). Somit geht das einem normalen H4-ler auch von seinen derzeit 359€ ab. Strom natürlich auch noch. So gehen schon mal ca. 100€ von meinem Hartz4 alleine dafür drauf. Rest: 259€

    Im Hartz4-Satz von 2008 (damals 351€) waren nur mal so als Beispiel enthalten:

    0,68€ monatlich für einen Fahrradkauf
    11,23€ monatlich für Verkehrsmittel (viel Spaß wenn du dann am 3. o. 4. Tag läufst!)
    1,40€ monatlich für Kühlschrankkauf
    1,56€ monatlich für Waschmaschine o. Geschirrspüler- o. Trockner-Kauf
    6,38€ monatlich für Sport- u. Kulturveranstaltungen (reicht das für 1 Kinokarte ?)
    0,00€ monatlich für Bildung
    3,09€ monatlich für Körperpflege
    129,52€ monatlich für Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren
    7,47€ monatlich für Schuhe
    3,16€ monatlich für Internet/Onlinedienste
    ... usw.

    Viel Spaß, wenn du mal in Hartz4 kommst (was ich dir nicht wünsche)... viele Hartz4ler können oder wollen nicht "schwarzeln",mal ganz abgesehen davon, dass du für mich damit der Sozialschmarotzer hoch³ wärst, der anderen evtl. Arbeit(splätze) wegnimmt.



    ...

    Warum also arbeiten ?
    Weil du hoffentlich keiner dieser faulen Säcke bist über die am Stammtisch gerne gelabert wird (wobei dies Ausnahmen unter den H4lern sind!). Ich würde gerne arbeiten, habe aber gesundheitliche Einschränkungen und suche seit Jahren einen Job und finde nix.
  • beeze;285416 schrieb:

    H4- Kinder können nichts dafür. Gerade deshalb sollten sie mehr Geld bekommen. Das sollte aber anders gelöst werden, als "mehr Geld aufs Konto der Eltern". Ich kenne zu viele Hartz-Familien, in denen das Geld, was für die Kinder bestimmt ist, nicht für die Kinder genutzt wird. Und da spreche ich nicht mal vom typischen Vorurteil "Suff und Kippen".

    Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, damit auch wirklich die Kinder unterstützt werden, ist tatsächlich, es in die Infrastruktur zu stecken. Das heißt konkret: Kindergartenplätze schaffen, die Betreuung in der Schule verbessern, am besten Ganztagsschulen oder Betreuung am Nachmittag einführen (schafft auch gleich wieder Arbeitsplätze) und z.B. Rabatte für Kinder von Hartz-IV Eltern bei Klassenfahrten und Schulveranstaltungen zu gewähren. Gut wäre sicher auch, diesen Kindern besonders günstig oder gratis Mittagessen in der Schule anzubieten.

    Es sind natürlich nicht alle Menschen gleich, und es gibt sicher Leute, die gern arbeiten würden und die einfach aufgrund ihrer Gesundheit oder ihres Alters nicht arbeiten können und darum auf staatliche Hilfe angewiesen sind und solche, die trotz Hartz-IV liebevoll mit ihren Kindern umgehen.

    Aber leider kenne ich auch die Kehrseite: Eltern, die von Hartz-IV leben und es nicht gebacken kriegen, ihre Kinder auch nur morgens zu wecken, ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen (oder wenigstens daneben zu sitzen, wenn es sie überfordert). Eltern, die ihren Kindern kein Essen machen (die "Arche" spricht da wohl für sich), Leute, die kein Geld haben, aber bevorzugt in der Tankstelle einkaufen und Pizza beim Bringdienst ordern... Da fehlt mir das Verständnis. Kindern dieser Familien ist eher damit geholfen, dass sie staatlich anders aufgefangen werden.
  • Ich bin ja weiterhin dafür soziale Diskriminierung von Kindern über Sonderbehandlung zu vermeiden.

    Warum nicht für alle die gleiche wunderbare Betreuung. Vorbild angelehnt an Frankreich.

    Natürlich können sich "Besserverdiener" auch die Nachhilfe für ihr Kind selbst leisten, aber ausreichende Angebote für jeden, so dass sich HarzIVler gar nicht erst in der Situation wiederfinden, ihrem Kind keine Nachhilfe bezahlen zu können, schützt vor einem sozialen gesellschaftlichen Tiefpassfilter.

    Für Kinder darf in der Ausbildung und im späteren Leben nicht mehr ausschlaggebend sein, was oder wer ihre Eltern waren, sonst ist es dahin mit der Gerechtigkeit. Das wäre eine Rahmenbedingung die der Staat leisten muss, und für die jeder Bürger gleichermaßen nach Bedarf zu belasten ist. Das würde allerdings auch die Abschaffung von Studiengebühren bedeuten sowie einen allgemeinen und einheitlichen Tarif für die Vergütung von Auszubildenden.

    Allgemein wird in Deutschland Bildung mittlerweile so klein geschrieben, wie lange nicht mehr. Nicht nur, dass Gelder im universitären Bereich verschleudert werden für sinnlose Angebote, die so gut wie nichts zur Ausbildung beitragen (Angestellte zur WLAN-Konfiguration für Studentenlaptops :stahlbetonwand: ), bei der Grundschule fängt es doch schon an. Zu große Klassen, körperlich und geistig verfallene Lehrer mit mangelhafter Ausbildung, usw. Die Liste wird endlos, und bevor ich hier weiter ausschweife:

    Das Sprichwort heißt:

    Gib einem hungernden Mann einen Fisch, und er wird einen Tag ohne Hunger sein. Lehre einen hungernden Mann das Fischen, und er wird nie wieder Hunger leiden.

    Bildung ist das A und O, nur will das da "oben" niemand kapieren. Meines Erachtens müsste der Staat 33% seines Etats für die Bildung ab den ersten Lebensjahren ausgeben, anstatt Billiarden in Rüstung und Waffenforschung zu verschleudern.

    Wie wäre ein deutsches Volk, in dem jeder ausreichend ausgebildet ist, um flexibel einen Job zu bekommen oder sogar seinen Beruf auszuüben, oder sogar durch seine Bildung für Betriebe so attraktiv ist, dass ihm die Flexibilität, z.B. Umzüge von der späteren Firma im In- und Ausland bezahlt würde.

    Utopisch, ich weiß, aber in einer Rezession kann sich der Staat nicht so aus dem Geschehen raushalten, wie es in Deutschland derzeit passiert.
    Staatliche Aufträge müssen die Inlandswirtschaft stützen, auch wenn dafür Kredite aufgenommen werden müssen. Passiert nicht, da man ja unbedingt die EU-Richtlinien einhalten muss.
    Stattdessen werden Einzelfirmen durch Finanzspritzen gerettet, aber auch so selektiv, dass die Publicity gerade noch stimmt bis zur Wahl.
    Staatliche Bildungsmittel müssten aufgestockt werden. Selbst ein gut ausgebildeter Deutscher, der ins Ausland geht ist für den Staat besser als ein schlecht ausgebildeter Deutscher, der sein Leben lang dem Allgemeinwohl auf der "Tasche liegt". Die Angst vor der "Wissensflucht" ist in diesen Zeiten ein untragbarer Luxus.

    Ich meine, Deutschland wird es erst dann langfristig richtig gut gehen, wenn jeder Deutsche anfängt für den Staat wichtig zu sein, egal wo er sein Leben verbringt, und jedem Deutschen die Tore zum beruflichen Erfolg weit aufstehen. Selbst unter annahme schwerster Investitionen stützt dies in meinen Augen die Wirtschaftskraft langfristig und führt zur "Rückwanderung" gut ausgebildeter Deutscher, sofern sie ausgewandert sind.

    Auch wäre es nicht verkehrt für Deutschland, im Ausland Firmen zu betreiben, um günstigere Standorte der Lebenshaltung zu erschließen bei direkter Anhängigkeit an das deutsche Sozialsystem.

    Ok, an dieser Stelle bremse ich mich, denn hier wird der ein oder andere Expansions- und Eroberungspläne sehen, das ist jedoch keinesfalls so gemeint, im Gegenteil, gut funktionierende ausgelagerte deutsche Wirtschaft würde die lokale Zulieferer- und Drittwirtschaft ebenfalls deutlich ankurbeln.
    Postfächer laufen über. Lange Wartezeiten!
  • Das größte Problem bei der akuten, derzeitigen Hart4-Miserere sehe ich noch nicht mal in der Bildung der Kinder und Jugendlichen... denn da KÖNNTE man Sofort eingreifen und gegensteuern, wenn die Politik nur wollte (was sie ja nicht will, den ich glaube, die minderbemittelte Unterschicht ist von den Bonzen gewollt, aber anderes Thema) und für künftige Generationen vorsorgen und das anders gestalten...

    Das Akute Problem liegt bei den Heute erwachsenen Menschen, die in den 60/70/80/90ern durch das Bildungsraster gefallen sind und keine entsprechenden Arbeitsplätze mit einfachen und Hilfsarbeiten mehr finden, mit denen sie Ihren Lebenunterhalt selbst verdienen können.

    Wie sieht es denn heute aus? Bsp: Heutzutage werden ganze Platten mit Handelsware, nehmen wir mal Tütensuppen, Schokolade oder auch Getränke, vollautomatisch komplett zusammen gepackt, bis hin zum Umwickeln mit Folie, sowie dem Transport und Wegstapeln in ein Hochregallager.

    Früher gab es dafür einen, der die einzelnen Produkte in den Karton gestapelt hat, einen der den Deckel drauf tat und zugeklebt hat, einen der das auf die Palette gestapelt hat und einen der die Palette mit Folie umwickelte, dann kam der Gabelstaplerfahrer, der die Palette ins Lager gestellt hat.

    Alleine in diesem banalen Produktionsprozess sind 4-5 Arbeitsplätze weggefallen... Okay, dies soll keine Diskussion über das für und wieder der Steigerung von Produktivität werden...

    Es gibt derzeit zu viele von diesen Menschen, die einfach nirgends mehr unterzubringen sind. Und ich finde es menschlich nachvollziehbar, das diese Menschen, die in dieser Leistungsbezogenen Gesellschaft, immer wieder ihr scheitern zu spüren bekommen, zu einem gewissen Prozentsatz in Lethargie, Desozialisierung und auch schlimmeres wie Alkoholissmus abrutschen...

    Und gerade dieses Abrutschen wird noch Forciert, wenn man den Leuten gerade noch das Schwarze unter den Fingernägeln lässt.... Denn mal ehrlich: Das Geld reicht vieleicht um eine, zwei Wochen am normalen Sozialen Leben teilzunehmen... Mit all den hässlichen Nebenerscheinungen, mit denen auch z.b. die Kinder dieser Leute leben müssen...

    Aufgabe der Gesellschaft ist es trotzdem, diesen Menschen eine Menschenwürdige Existenz zu sichern. Egal ob diese noch bereit/in der lage sind sich selbst einzubringen. Siehe Grundgesetz.

    Und das Blankziehen vor dem Jobcenter, das auflösen aller Altersvorsorgen, die Zwangsumsiedlung wegen 50 Euro zu hoher Miete etc., das hat nichts mit würde zu tun. Genausowenig wie die oftmals doch recht Altklugen Sprüche von irgendwelchen verbeamteten Sachbearbeitern, die sich noch niemals in ihrem Leben dem realen Arbeitsmarkt gestellt haben, die es nicht kennen, zum Einkaufen zu dem viel weiter entfernt gelegenen Discounter laufen zu müssen, etc..

    Allen die sich hinstellen und mit dem Finger auf diese gescheiterten Existenzen zeigen, halte ich den Spiegel vor: Wollt ihr beim Shoppen über noch mehr Obdachlose Stolpern? Sollen gar irgendwann KZ-Änliche Lager für diese Menschen eingerichtet werden, damit Ihr das Elend nicht mehr sehen müsst? Was ist wenn ihr selber in die Situation kommt, würdet ihr das dann immer noch so Toll finden? Lasst euch doch nicht von den Kapitalnazis instrumentalisieren - Und: Das hier ist nicht Afrika!!

    Und das der abstand zwischen Transferleistung und Niedriglohn gewahrt beliben soll, ist eigentlich Selbstverständlich. Aber es ist nicht Schuld der Hart4-Bezieher, das das in diesem Land nicht mehr so iss, wie es früher war. Heute müssen selbst etliche Leute die Vollzeit Arbeiten gehen, noch ergänzend Hart4 beantragen. Was soll das?

    Die Lösung ist ganz einfach:

    - Einführung von Flächendeckenden Mindestlohn. (= Wahrung des Abstandsgebots)

    - Abschaffung von Hart4 und Einführung einer bedingungslosen Grundsicherung von mindestens 500.- plus Unterkunft. (= Wahrung der Menschenwürde)

    - Abschaffung der aufgeblähnten Bürokratie, Abschafung der Jobcenter und Abschaffung aller Sinnlosen Wiedereingliederungsmassnahmen (die kosten für diese Positionen liegen weit höher, als die tatsächlich ausgezahlten Sozialhilfen). Rückübertragung und Zentrale Steuerung durch die Bundesagentur für Arbeit. (= Kosteneinsparung und Kompetenzbündelung)

    - Neugestaltung der 1-Euro Jobs, in der Art das Gemeinnützige Arbeiten (Parks Reinigen, Seniorenhilfe, Arbeiten in Gemeinnützigen Organisatzionen, Leichte Renovierungsarbeiten in öffentlichen Einrichtungen etc. pp.) - Immer unter öffentlicher Schrimherrschaft, keine Beschäftigungsgesellschaften!!! - für diejenigen Möglich sind, die sich noch begrenzt einbringen können/möchten und ihre Grundsicherung etwas aufstocken möchten, auch Flexibel als Teilzeit etc. (= Einsparung öffentlicher Ausgaben, Wahrung der Menschenwürde)

    - Wiedereinführen von sinnvollen Berufsfortbildungen mit anerkannten Abschlüssen, für diejenigen, die es geistig/körperlich auch hinbekommen. (= Chancen für Willige)

    - Erhöhung der Förderung Sozialer/Gemeinnütziger Organisationen und Vereine (DRK, Caritas, Humistischer Verband, Seniorenhilfe etc. pp) in der Sozialen Betreuung zur Ausweitung der Betreuungsmöglichkeiten von Kranken, Alkoholikern, Obdachlosen etc. (= Auffangen dieser Existenzen)

    Schon zig mal durchgerechnet: All das würde dem Sozialstaat nicht mehr kosten als das Hart4-Chaos derzeit, würde aber für einen wesentlich stabileren Sozialen Frieden sorgen und auch die soziale Kompetenz der Bevölkerung allgemein wieder stärken, denn die hat wohl echt extrem gelitten, was man immer wieder zu dem Thema hört, gerade von denjenigen, die selber jederzeit in diese Lage kommen können. Verrohung der Gesellschaft sag ich nur.

    Das bei all dem, immer noch einige Leute sich explizit auf die Faule Haut legen, einige weiterhin Alkoholiker sind... Das liegt auf der Hand, war immer schon so und wird auch immer so bleiben... Aber es würde einen doch wundern, wieviele Leute sich auch wieder einfangen würden, bereitwillige 1-Euro Jobs zusätzlich machen, wieder mal mit den Kindern ins Schwimmbad gehen usw. usf., wenn diese nur ihre Würde wieder bekommen!!

    Und klare Sache, was auch noch fehlt: Ganztagsbetreuung für Kinder, Schulspeisung, kostenlose Schulmaterialien, Nachhilfeangebote etc. pp. auch um die Kinder aus den zerütteten Familien zu helfen.

    Okay.. Politik-Flame/off :D

    Mich hats am meisten angekotzt, wie die Leute schon wieder im Parlament vorhin rumgelabert haben...: "Nur weil wir Hart4 neu berechnen müssen, heist das nicht, das dabei auch mehr herauskommt" oder "500 statt 350 Euro Hart4 ist nicht finanzierbar" und das von einem Dreckssack, dessen Fahrt in der Dienstlimuosine mit Chauffeur vom Hotel zum Parlament dem Steuerzahler schon mehr als diese 150.- Euro gekostet hat, der pro Tag mehr Diäteneinkommen hat, als ein Hart4-er im ganzen Monat zur Verfügung hat...

    NA DANKE!!

    gruß
    ben
    ...
  • Das Urteil war längst überfällig, aber ich könnte kotzen, dass die Politiker jetzt 10 Monate Zeit haben, um zu überlegen, wie viel mehr Geld Arbeitslose und ihre Kinder kriegen. Sowas müsste doch auch schneller gehen.

    Zum allgemeinen hier in dem Thread:

    Wie leicht es doch immer wieder ist, Leute, die relativ wenig verdienen, von der BLÖD Zeitung und den Politikern gegen Arbeitslose aufzuhetzen. Alle Achtung!

    Geringverdiener und Arbeitslose sitzen mE leider fast im selben beschissenen sinkenden Kahn, weil

    a) beide zu wenig zum menschenwürdigen Leben haben
    b) beide ausgebeutet (AN) und schikaniert (Alo) werden
    c) beide die Buhmänner sind (weil sich viele AN halt den Lohn aufstocken lassen müssen)

    Hinzu kommt noch das Vorurteil des Unterschichten-TVs, dass alle Arbeitslosen fau sind, genug Kohle durch Schwarzarbeit haben, ungebildet sind, ihre Kinder vernachlässigen und den ganzen Tag nur saufen und rauchen. Und die dort gezeigten Leute (die eh immer dieselben sind), sind nicht mal Arbeitslose, sondern Laiendarsteller, die ein Skript in die Hand kriegen und das nachspielen.

    Doch wie sieht es in der Realität aus?

    Die Jobcenter verweigern Arbeitslosen wichtige Weiterbildungen, weil die ihnen zu viel kosten und stecken sie lieber in eine sinnbefreite Maßnahme wie Bewerbungstraining, was vielleicht 100 Euro weniger kostet.

    Bei jedem Schreiben, was ein Arbeitsloser vom Jobcenter kriegt (Einladung zu einem Gespräch, wo man eh nur seine Bewerbungsbemühungen vorzeigen muss, 1 Euro Job Maßnahme, Bewerbungstraining...), gibt es eine Sanktionsandrohung! Ja, ganz richtig: Die Drohung, dass dir 30 % deines Regelsatzes gekürzt werden. Bei wirklich jedem Schreiben.

    Der Arbeitslose muss sich "nackig machen" vor dem Jobcenter, egal um was es geht. Das muss nicht mal ein verurteilter Verbrecher, der auf Bewährung ist. Kontoauszüge vorzeigen, sämtliche Angaben machen, ihm werden unterstellt dass ein Mitbewohner (WG) der Lebensabschnittsgefährte ist, Wohnungsdurchsuchungen weil der Nachbar "neidisch" ist auf das "Luxus"leben und dem JC irgendwelche Scheiße erzählt und hierbei wieder die Sanktionsandrohung, wenn man die Mitarbeiter nicht in die Wohnung lässt, zu was man ohne konkreten Verdacht auch gar nicht verpflichtet ist und irgendein Märchen von einem Nachbarn ist kein konkreter Verdacht.

    Statt Weiterbildungen, die dringend erforderlich sind, kriegt man vielleicht auch eine private Arbeitsvermittlung (in dem Fall eine Maßnahme) aufs Auge gedrückt, die meinen, dass 300 telefonische Bewerbungen innerhalb von 2 Wochen nicht genug sind und man gefälligst sich überall bewerben soll, selbst wenn es nicht passt. Schließlich wollen sie doch Provision kassieren.

    Die 5 oder weniger % der Betrüger klammer ich bewusst mal aus, da es die auch in der Oberschicht gibt (siehe die Steuerhinterzieher in der Bankdaten-CD Sache).

    Die Mehrheit der Arbeitslosen möchte gerne arbeiten (unter menschenwürdigen Bedingungen), aber es ist leider so, dass es nicht genug Arbeitsplätze gibt. Selbst wenn real 1 Mio Stellen (Vollzeit) frei wären, hätten wir immer bei offiziellen 4 Mio noch immer 3 Mio Arbeitslose übrig, die keinen Job finden. Und mal ehrlich, das meiste an freien Stellen sind:
    - unbezahlte oder geringfügig bezahlte Praktika
    - Zeitarbeit (das war eigentlich mal nur als Ausnahme angedacht für Studenten oder Leute, die hier und da mal ein paar Wochen arbeiten wollen und natürlich, wo man auch mehr als beschissen bezahlt wird)
    - 400 Euro Jobs (war eigentlich für Mütter, die wieder einsteigen wollen ins Berufsleben und Ältere als Dazuverdienst gedacht)
    - Call Center Outbound

    Der damals erdachte Regelsatz mit seinen Aufstellungen ist immer noch ein Witz. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte sogar jeder Arbeitslose drüber lachen.

    Und nun zurück zu dem Urteil: Ich glaube nicht, dass es höhere Regelsätze insgesamt geben wird. Vielleicht ein wenig mehr für Kinder, die das auch dringend brauchen. Kenne viele H4 Familien, die liebevoll mit ihren Kindern umgehen und gegenteilige Beispiele gibt es zwar auch, aber nicht nur unter H4 Familien, sondern ebenfalls in allen Schichten. Also auch hier mal wieder reine Pauschalisierung, wenn es wieder heißt, dass das Geld eh nicht bei den Kindern ankommt.

    Die Arche, die Tafeln etc. helfen übrigens aus, weil das Geld nicht reicht, selbst wenn das gesamte H4 Geld was für Kinder gedacht ist, eben für jene ausgegeben werden von den Eltern. Aber Kinder wachsen auch und brauchen damit ständig neue Kleidung und vernünftiges vitaminreiches Essen ist teuer.

    Vielleicht lässt dieses Urteil jetzt aber endlich die Spinner verstummen, die meinen, dass einem Arbeitslosen auch 150 Euro zum Leben reichen, weil er ja so vieles nicht braucht wie z.B.
    - Strom
    - Fahrkarten
    - Hygienemittel
    - Reinigungsmittel
    - TV/PC/Telefon
    - kulturelles
    usw.

    Geil übrigens, was für Weiterbildungsmöglichkeiten auch Fachkräften angeboten werden. Sind ja nicht nur Ungelernte arbeitslos.

    Einem IT Spezi (weil er zu alt ist, kriegt er nix mehr an Jobs) wird ein PC Grundkurs inkl. Sanktionsandrohung bei Nichtantritt angedreht.

    Die Weiterbildungen bei 1 Euro Jobs sind: PC Grundkurs (egal ob man z.B. aus dem Bürobereich kommt), Bewerbungstraining (egal wie viele man vorher schon hatte) und solcher Müll.
    The Tribe: board.serienjunkies.org/showthread.php?t=39612
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  • Ich misch mich hier auch noch mal ein, obwohl die letzten drei Kommentare hier eigentlich schon (fast) alles auschlaggebende gesagt haben ;)
    Ich denke ein wichtiger Punkt sollte hier auch noch mal erwähnt werden. Und zwar: "Toleranz". Das Arbeitslose, sozial benachteligte und geringverdienende Menschen wieder sozial eingegliedert werden sollten, ist klar. Auch die Möglichkeiten dafür sind vorhanden und kosten tatsächlich (langfristig betrachtet) weniger, als das harz 4 Chaos.(Auch ich habe es durchgerechnet ;-)).
    Jedoch kann das ganze nur funktionieren, wenn die reichen Leute, die Großverdiener und alle anderen dieser Kategorie, dem Anderen auch "TOLERANZ" entgegenbringen. Ohne Toleranz geht es nicht. Fakt ist: Selbst Leute die aus der "hartz4-Falle" herausgekommen sind, werden von vielen "Idioten" die reicher sind immer noch als "Bürger zweiter Klasse" behandelt, so nach dem Motto " du warst ja mal!" oder du kannst ja immer noch nichts" oder "Ich bin besser als du!" oder sie werden wegen Belanglosigkeiten ein Jahr später wieder gefeuertt weil dem Chef eine falsch gekämmte Haarlocke nicht gepasst hat. Hier sollte auch noch angesetzt werden. Ich meine jetzt nich das jeder Chef jeden superdummen Arbeiter einsetzen soll.
    Jedoch muss sich auch im Kopf der Menschen etwas ändern. Das z.b die Chefs von einer Firma mal zu einem Mitarbeiter so etwas sagen wie "Ich respektiere dich und ich bin mit deiner Arbeit zufrieden." Wenn das ein ehemaliger Hartz4 bezieher vom Chef mal hören würde wäre auch schon einiges getan. Menschen sollten nicht als "arbeitswillige Androiden gelten" sondern als normale Menschen mit schwächen und Stärken.
    Das hat jetzt nicht was damit zu tun, das ein Chef mal rumbrüllt (das muss auch mal sein ;) ). Das sind eher die zwischenmenschlichen Töne, die Toleranz und Respekt vermitteln. Auch sollte (das ist leider sehr utopisch) sich in Bezug auf die Medien etwas ändern. Wen jedem Otto-normal-Bürger täglich überalll vermittelt wird: Nur durch Arbeiten und Geld bist du etwas wert". Dann muss man sich nicht wundern warum sich am jeden Hauptbahnhof irgendwelche Gestalten rumtreiben die keinen vernünftigen Satz auf die Reihe bringen, jedoch Spaß daran haben einen Straßenpenner zu verprügeln weil sie meinen der ist ja nichts wert. Oder das alle Bekannten oder "angeblichen" Freunde schief gucken wenn du als guter Verdiener erzählst: "ich muss jetzt Hartz4 beziehen". Da kann man bis "drei" zählen uns schon hat man 50% Freunde weniger oder schlimmer noch: Man wird von der eigenen Familie verstoße etc..Hier merkt man doch das Problem. Viele Leute haben nur "Vorurteile in der Birne". Hartz 4 muss als "bedauernswerter Zustand" angesehen werden, und nicht Als "Assozialer Haufen der die gesellschaft etwas kostet". Inzwischen ist es ja schon so weit das Leute die Hartz 4 beziehen das selber schon so sehen. ich persönlich kapiere überhaupt nicht wie solche Leute sagen können:"Ich bin nur etwas wert wenn ich arbeite." Jeder mensch ist etwas wert, ob er arbeitet oder nicht ist (meiner meinung nach) eigentlich "schnurzpiepegal" . Ich selber kenn genug Leute aus unterschiedlichen Schichten und ich komm mit jedem klar ;)

    mfg raver
  • Für die Gesellschaft ist ein Mensch nur solange nützlich und sinnvoll solange er arbeitet. Klingt hart, aber das ist einfach so, dass die arbeitende Bevölkerung alle anderen (Kinder, Rentner, Kranke, Arbeitslose) mitziehen muss, in welcher Form auch immer.

    - Kinder durch Steuern die in Bildung gehen, aber auch die eigenen Kinder mit persönlichem Geld
    - Rentner durch den Generationenvertrag
    - Kranke durch Arbeitskraft, Krankenkassenbeiträge
    - Arbeitslose durch die Arbeitslosenversicherung

    Natürlich ist es notwendig all diese Leistungen bereitzustellen, was definitiv NICHT geht ist diese unnötig herauszuwerfen, leider passiert das aber viel zu oft, ob man es wahr haben will oder wegredet.

    MfG
    DarkFather

    P.S. @Juniper: Das war keine BILD-Studie, sondern eine Studie des KBI (Karl Bräuer Institut) im Auftrag der FAZ, dazu noch Daten der Agentur für Arbeit und des Statistischen Bundesamtes.
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    vom 03.01.2011 bis 10.01.2011
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  • So, Kontakt zu Freunden und Bekannten und wieder was neues erfahren in Bezug auf 1 Euro Jobs:

    Du bist verpflichtet, jedes Mal, wenn sie dich in so eine Maßnahme stecken, ein 5tägiges Bewerbungstraining zu absolvieren. Im schlimmsten Fall also 1 bis 2 mal im Jahr.

    Sinn?

    Gar keiner, weil sich innerhalb dieser Frist gar nicht so viel ändern kann.

    Problem:

    Jeder Dozent sagt was anderes. Der eine will den Lebenslauf chronologisch nach Zeiten von oben nach unten, der andere will es anders herum, der dritte meint, dass gewisse Angaben da gar nicht rein gehören, der vierte meint, dass da noch viel mehr Angaben rein gehören, der fünfte meint, dass es völlig wurscht ist, wie der Lebenslauf aussieht etc.

    Argh...

    Hilft das? Nein, aber es werden zig Mio Euro durch so einen Mist in den Sand gesetzt.


    Hier mal eine Aufschlüsselung des aktuellen Hartz 4 Satzes:

    Anteil am Regelbedarf

    Nahrung, Getränke, (Tabakwaren) => 132,83 € (bei rund 30 Tagen sind das pro Tag 4,40 Euro)
    Freizeit, Kultur => 39,49 €
    Bekleidung, Schuhe => 35,90 €
    Telefon, Telefax, Internet => 32,31 € (Porto für Briefe?)
    sonstige Waren und Dienstleistungen (insb. Kosten für Körperpflege und Hygiene) => 28,72 €
    Wohnung (ohne Kosten für Miete; also für Warmwasser z.B.) => 28,72 €
    Möbel, Haushaltsgeräte (inkl. Instandhaltung) => 25,13 € (Sparen, wenn mal Waschmaschine, Kühlschrank, Bett... kaputtgehen)
    Medikamente, Hilfsmittel (Gesundheitspflege) => 14,36 €
    Verkehr => 14,36 €
    Beherbergungs- und Gaststättenleistungen => 7,18 €

    Gesamt 359,00 €


    Allein schon das hier ist doch ein Witz:

    Medikamente, Hilfsmittel (Gesundheitspflege) 14,36 €
    Verkehr 14,36 €

    Fahrkarten (Sozialticket Monatskarte) kostet in Berlin schon 33,50 Euro
    Wenn man 1x zum Arzt muss: 10 Euro Praxisgebühr + Medikamente ab 5 Euro.

    usw.

    Wegen 1 Euro Jobs: Wenn man da einen Arbeitsunfall hat oder einen Wegeunfall (bei dem Wetter kaum zu vermeiden) und man deswegen ins Krankenhaus kommt oder krankgeschrieben wird, dann kann es zwar sein, dass die zuständige Unfallkasse für die Kosten aufkommt, aber alles andere kriegste halt nicht (Geld für die Nichtanwesenheit). Da hat man halt Pech gehabt. Also wer so etwas antritt: Auf jeden erkundigen, ob es eine Unfallkasse gibt und welche das ist. VORHER!

    @DarkFather: Ja, ja, die Studien. Gab auch zwei Professoren, die meinten, dass man von 150 Euro im Monat sehr gut leben kann und keinen Luxus wie Freunde, kulturelles Leben, TV, Radio, PC, Mobilität etc. braucht. Ausprobieren wollten die das natürlich nicht. die Daten der Arge kannste sonstwohin schieben. Die geben nicht mal die realen Arbeitslosenzahlen raus.

    Und das hier:

    Für die Gesellschaft ist ein Mensch nur solange nützlich und sinnvoll solange er arbeitet. ...


    Also mir bleibt echt gerade die Spucke weg.


    Das war aber hier auch schon so:

    Achso, paar mal im Monat schwarzln und ich werd auch noch reich dabei.


    Schwarzln = schwarzarbeiten?

    Hast Du einen Beweis, dass alle Arbeitslosen schwarzarbeiten? Nein?
    Oder dass alle Arbeitslosen bis 10 Uhr schlafen? Nein?
    usw.
    The Tribe: board.serienjunkies.org/showthread.php?t=39612
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  • Hier wird ständig von Erhöhung bei Hartz 4 geredet - aber wer soll das bezahlen? Klar, hier kommt die Antwort, es den Besserverdienenden zu nehmen ! Das ist für mich absoluter Schwachsinn ... Ich hatte z.B. heute einen 16 Stunden Tag, was übrigens immer häufiger vorkommt, also soll ich nach harter Arbeit von meinem wohlverdienten Geld etwas abgeben, damit ein Couchdrücker finanziert werden kann? Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich verdiene zwar mehr als Durchschnittsverdiener, aber wie das Wort schon aussagt, geht es hier um VERDIENEN - ist euch das schon mal in den Sinn gekommen?
    Klar gibt es Sozialfälle, die anders geregelt werden müssen, aber der Unterschied zwischen Arbeiten und Nicht Arbeiten muss klar da sein. Arbeit muss bezahlt werden und sich lohnen, ob es der Chef ist, oder die Putzfrau, jeder der arbeitet, soll besser gestellt sein als diejenigen, die nicht arbeiten.
    Übrigens hatte smizz da so eine "geistige Blähung", die besagte, dass jeder das Gleiche bekommen soll - HäääääH? - Mein Chef z.B. nimmt zum Schlafen Urlaub *g*, von dem bekomme ich Mails teilweise Nachts so um die 0:00 Uhr und auch gleich wieder Morgens schon um 7:00 Uhr - Warum soll so jemand das Gleiche bekommen, wie jemand, der nichts tut?
    Wir sollten schon die Kirche im Dorf lassen und erst mal bei den Vorständen und Managern anfangen, die Kohle kassieren, obwohl sie Firmen zugrunde richten. Oder den Aktionären utopische Dividenden versprechen und dafür die Firmen auspressen. Billigarbeiter aus dem Osten, die teilweise nicht einmal Deutsch sprechen, arbeiten für Löhne, mit denen sie in ihrer Heimat gut leben können, wir hier aber nicht.

    Abschliessend noch: Mir tut jeder schuldlos in Hartz 4 abgerutschte leid und ich bedauere ehrlich diese Schicksale, aber es gibt sehr viele Hartz 4 Empfänger, die keine Arbeit annehmen, eben weil sie dann weniger Geld haben als wenn sie zu Hause bleiben würden (oder auch die sogenannten Einzelfälle, die eben als Sozialschmarotzer bezeichnet werden müssen). DAS muss geändert werden, dann wird es auch wieder besser ...
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  • Ibini, bevor du mich beleidigst, solltest du mal gründlicher lesen.

    Ich habe mit keinem einzigen Wort irgendwo und jemals gesagt, dass jeder das gleiche bekommen soll.

    Scheinbar ist es schon zuviel verlangt einen Link anzuklicken. Kann ich gut verstehen, wenn man ja ach so überarbeitet ist.
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  • Juniper;285636 schrieb:

    Schwarzln = schwarzarbeiten?

    Hast Du einen Beweis, dass alle Arbeitslosen schwarzarbeiten? Nein?
    Oder dass alle Arbeitslosen bis 10 Uhr schlafen? Nein?
    usw.
    Nicht aufregen, er hat geschrieben, er würde das dann machen, wenn er 650Euro im Monat bekommt und nicht dafür arbeiten gehen müsste
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  • ibini2;285755 schrieb:

    aber es gibt sehr viele Hartz 4 Empfänger, die keine Arbeit annehmen, eben weil sie dann weniger Geld haben als wenn sie zu Hause bleiben würden


    So ein unfug... man kann dann mit Hart4 aufstocken... und hat wieder das selbe..

    Ansonsten merkt man anhand deiner Schilderungen nur, wie wenig du dich mit der Materie beschäftigst und wie sehr mit dir selber.

    gruß
    ben
    ...
  • ben_sisko;285766 schrieb:

    So ein unfug... man kann dann mit Hart4 aufstocken... und hat wieder das selbe..

    Ansonsten merkt man anhand deiner Schilderungen nur, wie wenig du dich mit der Materie beschäftigst und wie sehr mit dir selber.

    gruß
    ben


    Wieso Unfug? Wenn ich ohne Arbeit das Gleiche kriege, wie wenn ich arbeite und mit Hartz 4 aufstocke, warum soll ich dann arbeiten?

    @smizz: Ich habe dich nicht beleidigt, ich habe nur Deine Aussage ziemlich am Anfang der Diskussion angesprochen, in der Du gleiches Geld für alle, egal, ob sie arbeiten oder nicht, gefordert hast. Du hast wohl übersehen, dass die "geistigen Blähungen" in "" waren. Ich bin nur der Meinung, dass man wirklich Arbeit honorieren !muss! und somit auch Unterschiede da sein müssen.
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  • Lies im Kontext:

    beeze;285431 schrieb:

    Gut jeder spricht immer von nachbessern und es muss sozialer werden, aber: WIE? Werdet konkret!


    smizz;285432 schrieb:

    Jede Person bekommt das gleiche, egal ob alt oder jung, beschäftigt oder arbeitssuchend, Großverdiener oder geringbeschäftigt. Gerecht für die Ewigkeit.
    Wer dann seine Anstellung verliert, weiß genau, was ihn erwartet und womit er klarkommen muss.


    smizz;285452 schrieb:

    Nö, das hat nichts mit Kommunismus zu tun. Dann würde es für jeden das gleiche Gehalt geben, unabhängig von seiner Tätigkeit.
    Die Idee des Bürgergeldes ist ein alter Hut und entspringt absolut einer unkommunistischen Gesellschaftsauffassung.


    Das Problem ist, dass immer jeder irgendetwas hineininterpretiert und Teilsätze überliest.
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  • Couchdrücker? Nice Ibini! Noch mehr Menschenverachtung! Großartig.

    Woher das Geld kommen soll?

    Woher kommt denn das Geld, um die Taliban zu bezahlen, damit die "aussteigen"? Woher kommt das Geld, was nach Haiti geschickt wurde? Woher kommt das Geld für den Afghanistan Einsatz? Woher kommt das Geld für die Abwrackprämie? Woher kommt das Geld für die Banken, damit der Bankvorstand seine Boni bezahlt bekommt? Woher kommt das Geld, um Arbeitslose in so viele unsinnige Maßnahmen zu stecken, wie z.B. jedes Jahr Bewerbungstraining? Woher... usw.

    Um bei den Arbeitslosen zu bleiben: Bewerbungstraining nur noch für die, die es wirklich nötig haben! Man spart Millionen, ergo wäre da auch mehr für die Arbeitslosen da. Das Geld nicht mehr privaten Arbeitsvermittlern in den Rachen schieben, wenn sie einen Arbeitslosen für 6 Wochen wohin vermitteln. (Die kriegen für die 6 Wochen 1.000 Euro.) Sorgfältiger berechnen und nicht mehr rumschlampen und man könnte Verfahren vor dem Sozialgericht einsparen. Bescheide für 1 Jahr ausgeben und nicht mehr nur für 1/2 Jahr. Man spart Porto und Papier-/Druckerkosten.

    Ich kann gerne noch mehr Sachen aufzählen.

    BTW: Ich würde auch nicht arbeiten gehen, wenn ich hinterher weniger habe. Aber da ist die Politik gefragt, die sich ja mit Händen und Füßen gegen Mindestlöhne wehrt und solche Dumpinglöhne zulässt. Übrigens ist aufstocken auch wieder geil: Jeden Monat zum JC, jeden Monat neue Bescheide, jedem Monat zittern, ob die wieder Mist bauen. Weil sich der Betrag eines festen Gehaltes ja auch jeden Monat ändert. :D Da biste übrigens auch weiter den SChikanen der Arge ausgesetzt und wenn du nen 400 Euro Job hast, kommt es vor, dass sie dich ständig anschreiben, du sollst dir ne Vollzeitstelle gefälligst suchen oder dich gar in eine weitere Maßnahme stecken.
    The Tribe: board.serienjunkies.org/showthread.php?t=39612
    Keine QU meiner Sachen (Juniper+Destiny) ohne vorherige Genehmigung!!!
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  • Juniper;285804 schrieb:

    Couchdrücker? Nice Ibini! Noch mehr Menschenverachtung! Großartig.

    Woher das Geld kommen soll?

    Woher kommt denn das Geld, um die Taliban zu bezahlen, damit die "aussteigen"? Woher kommt das Geld, was nach Haiti geschickt wurde? Woher kommt das Geld für den Afghanistan Einsatz? Woher kommt das Geld für die Abwrackprämie? Woher kommt das Geld für die Banken, damit der Bankvorstand seine Boni bezahlt bekommt? Woher kommt das Geld, um Arbeitslose in so viele unsinnige Maßnahmen zu stecken, wie z.B. jedes Jahr Bewerbungstraining? Woher... usw.

    Hallo

    dem kann ich nur zustimmen, obwohl ich in einem Land lebe, wo es Leute gibt die rechnerisch oft auf keine 5 Jahre Arbeitsstunden eines normalen Arbeiters kommen und schon in den sofortigen genuss kamen in Frühpension zu gelagen.

    und das mit 33 Jahren (Volksschul Lehrerin mit 3 Kindern )
    zudem gibt es in Italien zig Tausende Staats-Angestellte die mit 25 Arbeits-Jahren in Pension gingen und dann ganz normal weiter Arbeiten und so anderen die Posten wegfischen.

    zudem gab es mal vor etlichen Jahren hier so eine Europa Steuer zu entrichten, wo jeder etwas bezahlen musste, just genau im gleichen zeitraum wurden für die Schwerverdiener die Steuersätze um 5 % gesenkt (die Europa-Steuer hat somit mal wieder der kleinverdiener bezahlt)

    ich möchte dazu nur sagen es wäre endlich an der Zeit, allen großverdiener so zu besteuern, dass sie nicht immer noch reicher werden....und diese sogenannten Bonis bezahlungen so hoch zu besteuern, dass es sich gar nicht mehr lohnt sie zu empfangen.....zudem sollten sie auch von der Steuer nicht absetzbar sein; somit würden beide Seiten bestraft...

    und niemand sollte über 5 Millionen Euro pro Jahr als einzel Person pro jahr bekommen sollen...

    es stimmt zwar auch dass hier unser Landeshauptmann mehr verdient als die Merkel und alle Ladesbetriebe nur mir roten zahlen arbeiten.......und jedes Jahr zig Millionen Euro in den Sand stecken.
    Jüngstes Beispiel ist das landeseigene Hotel bei der Meraner Therme (130 Millionen Euro ) das Hotel wurde für 50 Millionen erbaut, die Manergerin hat Jährlich 90.000 Euro erhalten, obwohl das Hotel nur rote zahlen aufweisen konnte.....jetzt steht es für 25 bis 30 Millonen zum Verkauf....summa sumarium 30 Millionen in den Sand gesteckt.....und es gibt etliche solher beispiele.

    Klar sollte der eine Arbeit hat auch etwas mehr verdienen als der keine hat, nur steht halt jedem auch ein Recht auf Arbeit zu olus muss auch er leben können, nur leider gibt es so viele beispiele die ich im ZDF und ARD schon gesehen habe, wo Leute an 2 verschiedenen Stellen arbeiten und dennoch langt es hinten und vorne nicht.

    Gruß Franz
    NB,falls ihr Schreibfehler findet, könnt Ihr sie behalten, ich habe noch genug davon übrig.