Zeitung: Kosten für Hartz IV im Plan

    • Destiny;168458 schrieb:

      Dann solltest Du auch die Finger von der FDP lassen



      Das sehe ich nicht so, wie sonst sollen den mal andere oder neue Parteien an die Macht kommen?

      Klar müssen die gewählt werden.


      Ich habe bisher CDU gewählt.
      Vor kurzen habe ich die FDP gewählt.

      Das Problem ist das irgendwann alle Personen oder Parteien den bezug zur realität verlieren.
      Bei der FDP habe ich seit längeren das Gefühl das sie echt gut Arbeiten wenn sie auch einfluss nehmen können.
      Auch die Vorschläge die von der FDP kommen sind oft mit Hand und Fuß.
      Das sitzen schon ein paar kluge Köpfe in der Partei.

      Die SPD ist schon lange nicht mehr Sozial
      Und die Grünen sind schon sehr! lange nicht mehr grün!. Die haben leider recht großen Einfluss bekommen weil sie von Leuten gewählt werden mit Migrationshintergrund die sich dort gut aufgehoben fühlen.
    • Digital, du weißt schon, dass die FDP - wenn sie wieder mitregieren darf - alles tut, was die CDU diktiert? Seit Westerwelle der Chef ist, reden die in der Opposition immer schön gegen die Regierung, aber wenn sie dann wieder ran dürfen, sagen sie zu allem Ja und Amen.
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    • Ja, das stimmt im Prinzip schon, leider.
      Aber das ist ja mit jeder Partei so, wie sonst sollten sie sich dann da halten?.

      Sicher ist das eine Fingerspitzengefühlsache das man was sagt oder macht ohne den großen Partner schlecht hinzustellen.

      Im Prinzip ist das alles Kacke.
      Das System ist so festgefahren wie das System beim Eurovision Song Contest, dort werden wir auch nie wieder gewinnen mit diesen System.


      Ich wäre dafür das es z.B Untersagt wird das sich Parteien zusammenschließen können (ja ich weiß dann könnte die nix mehr beschließen)
      Aber wenn ich z.B. die CDU wähle und nach der Wahl die Grünen mit der CDU zusammengehen dann schwillt mir der Hals an, denn ich habe die nicht gewählt und sie dürfen trotzdem mitregieren, und gerade die Grünen haben einen großen Einfluss obwohl sie nur ~10% haben, denn keine der Großen kann sich leisten alles abzulehen was die vorschalgen weil man kann ja nicht gegen "Grün" sein.....

      Ein gutes System wäre schon mal ein Leistungsprinzip einzuführen wie auch ein Arbeitnehmer hat. Macht er gute Arbeit bekommt er mehr Geld.
      Dann würde ich das "Rentensystem" der Politiker abschaffen!
      Es kann nciht sein das ein Herr Schröder oder sonst wer, nach ein paar Jahren "Arbeit" sein Leben gesichert hat indem er Fett Rente bezieht.
      Dann würde ich aus dem Teilzeitjob eines Politkers einen Vollzeitjob machen (Für das viele Geld an sich eh selbstverständlich!)
      Es kann nicht sein das viele Politiler als Hobby ausführen und dafür jeden Monat 1000 oder mehr Euros bekommen. Mal ganz abgesehen von der Tatsache das viele gar nicht Unbefangen Arbeiten können wenn es um Gesetze geht.
      Niemand sägt auf dem Ast auf dem er sitzt....

      Aus das Wirtschaftssystem wie es Aktuell ist ist für die Füße, sonst wäre wir nicht da wo wir jetzt sind. Und anstatt die Chance zu nutzen um das System mal kräftig zu überarbeiten macht man genau den Mist weiter wie die letzten Jahre.
      Opel ist ein gutes Beispiel, nix gegen Deutsche Arbeitsplätze und der eine oder andere Wagen ist bestimmt (heute) nicht schlecht, aber Opel ist schon seit unzähligen Jahren im Gespräch, die tanzen ja schon seit ewigkeiten am Rande des Abgrunds.
      Das Gesetz der Marktwirtschaft würde eigentlich sagen: "Pech!, das war es jetzt halt".
      Klingt hart aber so ist es numal.
      Opel war schon vor der allgemeine Krise fast Kaputt.
      Ich bin auch für den erhalt der Arbeitsplätze - aber NICHT durch den Staat!
      Der Staat hat Regel zu schaffen NICHT aber sich in die Geschäfte einzumischen.
      Opel soll in den Konkurs gehen, dann soll der ganze Kram von "Neuen Köpfen" gekauft und neu aufgebaut oder halt zerlegt werden.
      Das ganze mit den Arbeitsplatzverlust stimmt ja so nicht.
      Autos werden danach immernoch gekauft, und wenn Opel keine mehr baut dann werden mehr Autos bei anderen Hersteller gekauft und die müssen mehr Produzieren und stellen dann auch wieder Menschen ein, ganz einfach.
      Sicher wird es den einen oder anderen geben der auf der Strecke bleibt, keine Frage. Aber um diese Leute sollte sich der Staat kümmern, das ist billiger als aber Milliarden in einen Laden zu stecken der schon seit Jahren gestorben ist.

      Das ganze ist ja auch "Ungerecht" gegen andere die Hilfe brauchen und ungerecht gegen andere Hersteller die trotz Krise relativ gut dastehen weil sie ihre Hausaufgaben mehr oder weniger gut gemacht haben.

      Ich bin auch Selbsttändig und mir brechen die Kunden ein, mir hilft auch niemand.
      Aber ich jammere nicht, weil es numal so ist wie es ist.
      Klar habe ich einen Hals, aber in jeder Krise gibt eine Chance und die muss man halt nutzen, dann muss ich mich halt auch anstrengen um auf der Schiene zu bleiben. So ist es schon immer gewesen. Die Zeiten ändern sich und man muss sich anpassen. Wenn nur noch Brote verlangt werden, dann kann ich keine Brötchen herstellen usw.
      Und wenn ich in einer Branche bin die nicht mehr läuft dann muss ich entweder die Zeit überbrücken und sehr kleine Brötchen Backen oder das Feld wechseln oder räumen.
      Traurig an der Sache ist ja das Ich und du nix mit dem zusammenbruch der Wirtschaft zu tun haben , das waren auf die Weltbevölkerung gerecht nur eine Handvoll Menschen. Aber so war es ja immer wenn sie Wirtschaft abgestürzt ist.

      Ich finde man soll die Chance nutzen für einen Neuanfang
    • Das Fördern und Fordern bei den Ämtern ist übrigens voll der Quatsch, denn es ist nur ein Fordern, Fordern, Fordern und Sanktionen aussprechen!!!
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    • Destiny;169641 schrieb:

      Das Fördern und Fordern bei den Ämtern ist übrigens voll der Quatsch, denn es ist nur ein Fordern, Fordern, Fordern und Sanktionen aussprechen!!!


      Na ja, Grundsätzlich ist der Ansatz ja nicht schlecht.
      Sind wir mal ehrlich; ein nicht kleiner Teil der ALG2 Empfänger, macht sich ein "Schönes Leben" das ist ja nicht von der Hand zu weisen.

      Allerdings steht dagegen, das wir ja überhaupt keine 4 Millionen Arbeitsplätze für alle Arbeitslose haben, also ist dieses Fordern ja nicht wirklich Sinnvoll.
      (Heute noch Sinnloser als es vor ein paar Jahren war)

      Und vermittelt zu werden an eine Firma die Brutto 6,50 Euro bezahlt (wenns gut läuft) ist auch nicht gerade eine Motivation und lässt IMHO die Sache eher nach hinten losgehen. Kein Hund geht gerne dahin wo er schlecht behandelt wird, von den Menschen fordert man es (wo es ja hier abgeshen von den Niedriglohn niemand wirklich schlecht geht, da gibt es ganz andere Länder, da sollt man nicht vergessen ;) )


      Ich bin für Ausbildung und Bildung und das in jeden Lebendsjahr, es gibt z.B obwohl sich ein teil des Lebend heute im Internet abspielt, immernoch eine ganz menge Menschen die sich mit Computer rein gar nicht auskennen.
      Man muss ja keine Programierkenntnisse haben, aber die Bedienung und ein wenig drum herum sollte jeder kennen. Wir Leben mitten in einer Digitalen Welt und ein Teil der Geschäfte und Jobs befindet sich ja da drinn.

      Es gibt für ein Land nix wichtigers als eine Gebildete Bevölkerung
      IMHO
    • Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.... .

      @ Destiny: Also ich beziehe kein Hartz4, aber ich ziehe auch im Winter in der Wohnung dicke Pullis an und würde das auch machen, wenn ich weiß, dass ich bei den Heizkosten sparen muss, weil es mir nicht bezahlt wird.

      Das generelle Problem bei Hartz4 sehe ich aber eher darin, dass die Leute nicht mit ihrem Geld umzugehen wissen. Nein anders: Viele Leute wissen nicht mit ihrem Geld zu haushalten, dann rufen sie früher oder später bei RTL an und fragen nach Herrn Zwegat oder aber sie haben Pech und bekommen Hartz4 und wissen dann gar nicht mehr, was wichtige und was unwichtige Ausgaben sind oder wo man sparen kann (fängt ja schon im Supermarkt an).

      Und hier kommt die Bildung ins Spiel:
      Bin ich gebildet, kann ich mit Sachen umgehen, sie besser abschätzen etc. Gut, das kann durchaus auch schief gehen, wenn man zu hoch pokert, aber grundsätzlich ist da was Wahres dran.

      Und hier ist das Problem:
      wir haben zwar noch keine amerikanischen Verhältnisse, aber auch hier kostet Bildung.
      Dabei sollten Kinder egal welcher Herkunft die gleichen Chancen haben - aber das kann nicht passieren, wenn Hartz4Eltern kein Geld für Schulbücher haben. Sie sollten aber auch nicht mehr Geld bekommen, sondern sollten diese Kosten über die jeweilige Einrichtung abgewickelt werden mit Hartz4 Nachweis. Aber das finden ja einige auch nicht so besonders, denn dann drücken die Lehrer dem Kind gleich nen Stempel auf, sagen sie....nun, man kann so oder so auf die sozialen Verhältnisse eines Kindes schließen, dazu braucht man keinen Nachweis.



      Nochmal zurück zum Beitrag: schön, dass die Hartz4 Ausgaben so niedrig sind, dafür aber Banken das Fünffache bekommen und sich dessen nicht mal schämen müssen... .
    • Versuche doch mal Spasseshalber mit dem Hartz4 Regelsatz ein Virteljahr zu leben.
      Die Lebenserhaltungskosten steigen stetig, aber der damals nach der damaligen Ausgangslage festgelegte Satz ist noch nicht ein einziges mal erhöht worden!
      Ein großes Hauptproblem ist auch das du von deinen 345€ auch noch den Strom komplett selber zahlen musst. Die Energiepreise sind in den vergangenen Jahren extrem gestiegen wie wir alle wissen.
      Da kannst du selbst wenn du bei Aldi und Co. einkaufst kaum sparen, denn du musst dein Essen auch irgendwie kochen (gerade wenn du auf die "teuren" Fertiggerichte verzichtest) und teils auch kühl lagern!
      Wäsche musst du auch mal waschen, das heist selbst wenn du auf Musik und TV verzichtest und überall Ernergiesparlampen hast ist dein Stromverbrauch nicht gerade niedrig!
      Das ist ja gerade das schlimme, was du auf der einen Seite sparst haust du auf der andern wieder raus.
      Die Hauptverbraucher im Haushalt sind Herd, Waschmaschiene, Kühlschrank, Boiler/Durchlauferhitzer und Licht!
      Zusätzlich bist du wenn du nicht gerade vor deiner Arbeitlosigkeit alles neu gekauft hast auf alte "Stromfresser" angewiesen, gerade wenn mal was kaputt geht und du dir billigen oder im besten Fall kostenlosen Ersatz besorgen musst!
      Es ist dir eventuell noch nicht aufgefallen, aber die wirklich lebensnotwendigen Güter werden immer teurer und die Luxusgüter immer billiger.
      Ich kann mir locker 5-6 DVD-Player im Monat leisten, aber versuche mal von Kohle 3 mal deinen Kühlschrank voll zu bekommen!
      Nimm 345€ ziehe davon deine Stromkosten, Telefonkosten und eine Versicherung ab.
      Das was jetzt noch übrig ist hast du wirklich zur Verfügung!
      Davon musst du alles bezahlen, dein Esssen, deine Kleidung, deine Hygieneartikel (denke mal an Frauen mit Binden/Tampons), die 10€ für den Arzt zzgl. Medikamente ...
    • Fox_Force_Five;170042 schrieb:

      Versuche doch mal Spasseshalber mit dem Hartz4 Regelsatz ein Virteljahr zu leben.
      Die Lebenserhaltungskosten steigen stetig, aber der damals nach der damaligen Ausgangslage festgelegte Satz ist noch nicht ein einziges mal erhöht worden!
      Ein großes Hauptproblem ist auch das du von deinen 345€ auch noch den Strom komplett selber zahlen musst. Die Energiepreise sind in den vergangenen Jahren extrem gestiegen wie wir alle wissen.
      Da kannst du selbst wenn du bei Aldi und Co. einkaufst kaum sparen, denn du musst dein Essen auch irgendwie kochen (gerade wenn du auf die "teuren" Fertiggerichte verzichtest) und teils auch kühl lagern!
      Wäsche musst du auch mal waschen, das heist selbst wenn du auf Musik und TV verzichtest und überall Ernergiesparlampen hast ist dein Stromverbrauch nicht gerade niedrig!
      Das ist ja gerade das schlimme, was du auf der einen Seite sparst haust du auf der andern wieder raus.
      Die Hauptverbraucher im Haushalt sind Herd, Waschmaschiene, Kühlschrank, Boiler/Durchlauferhitzer und Licht!
      Zusätzlich bist du wenn du nicht gerade vor deiner Arbeitlosigkeit alles neu gekauft hast auf alte "Stromfresser" angewiesen, gerade wenn mal was kaputt geht und du dir billigen oder im besten Fall kostenlosen Ersatz besorgen musst!
      Es ist dir eventuell noch nicht aufgefallen, aber die wirklich lebensnotwendigen Güter werden immer teurer und die Luxusgüter immer billiger.
      Ich kann mir locker 5-6 DVD-Player im Monat leisten, aber versuche mal von Kohle 3 mal deinen Kühlschrank voll zu bekommen!
      Nimm 345€ ziehe davon deine Stromkosten, Telefonkosten und eine Versicherung ab.
      Das was jetzt noch übrig ist hast du wirklich zur Verfügung!
      Davon musst du alles bezahlen, dein Esssen, deine Kleidung, deine Hygieneartikel (denke mal an Frauen mit Binden/Tampons), die 10€ für den Arzt zzgl. Medikamente ...


      Ich sage es nur ungern...aber bevor ich meine Anstellung bekam habe ich sogar ein GANZES Jahr davon gelebt und es geht. Wirklich. WEarum? Nun, weil ich sehr genau darauf geachtet habe, wie ich mein Geld ausgebe. Und vor allem habe ich immer im Kopf gehabt, dass ich mich wenn es sein muss auf den Kopf stelle, um sobald wie möglich eine Anstellung zu finden, damit ich mir dann das, was ich "unbedingt" haben muss, wieder leisten kann. Dann gibts halt statt nem MÜLLER-Joghurt nur den billigen noname Joghurt von Aldi.
      Ich glaube es gibt doch da sogar vom Amt hilfen, wie man sparen kann? Wenn nicht, google das mal, wenn man sich dran hält, dann ist es sogar noch möglich, die 10€ für den Arzt aufzubringen.
      Ich z.B. bin ein richtiger redBull Junkie, aber als ich Hartz4 bekommen habe, konnte ich lustigerweise unterscheiden zwischen: "will ich" und "kann ich mir leisten". jetzt, wo ich nicht mehr auf den € gucken muss, leiste ich mir auch wieder redbull und sonstige Sachen, die nicht zu den grundnahrungsmitteln zählen. Ich glaube, es würde mich als Arbeitenden sogar richtig aufregen, wenn einer, der aus welchen gründen auch immer, nicht arbeitet und sich mehr leisten kann als ich, der jeden Morgen um 5 Uhr in der Früh aufsteht.

      Denn es ist NICHT der Sinn von hartz4 (aber das habe ich schonmal gesagt in nem anderen Thread), dass man Leben kann, wie Gott in Frankreich. Obwohl wir in einem Sozialstaat leben, kann ich nicht erwarten, dass ich nicht mehr für mich selbst sorgen muss. Eigenverantwortung ist das Stichwort.

      Zu deinem Strom-problem. ich weiß ja nicht, wo du wohnst, aber so horrende sind die Stromkosten nun auch nicht. Und das mit dem Stromsparen habe ich das letzte Vierteljahr selbst gemacht (allerdings eher aus Geiz als aus Geldnot, geb ich zu) und das habe ich überlebt, ich habe mich dabei auch nicht erniedrigt gefühlt UND ich zahle jetzt weniger. :D
      All dies natürlich unter der Bedingung, dass man nicht vor hat sein restliches Leben von Hartz4 leben zu müssen, weil "man ja nichts anderes findet".

      Aber wenn man all dies nicht akzeptieren WILL und immer Argumente dagegen findet, nur um zu sagen "Ich kriege Hartz4 mir geht es ja soooo schlecht", dann bringt es auch nichts, darüber zu diskutieren.
      PS: wenn man sich am Supermarktregal mal bückt, halbiert sich der Preis an der Kasse.
    • Das ist mir alles soweit schon klar, aber ich wollte mal verdeutlichen wie das Leben mit Hartz4 wirklich aussieht.;)
      Schön das du diese Zeit hinter dir lassen konntest!
      Ich wollte auch nicht sagen das es nicht möglich ist mit Hartz4 zu leben, es wird halt nur immer schwieriger.
      Ich kaufe nur bei Aldi und Co. aber trotzdem wird es knapp, ich spare wo es nur geht.

      P.S.: Das Bad ist der einzige Raum den ich heize (ist sonst wirklich zu kalt und die Schimmelgefahr ohne Fenster zu hoch) und trotzdem sind meine Heizkosten angeblich zu hoch.
    • Vorurteile!

      Von 351 Euro lässt es sich halt nicht vernünftig leben. Du musst die Warmwasserpauschale bezahlen, die immer höher werdenden Stromkosten (selbst wenn Du abends im Dunkeln sitzt), Versicherungen, Fahrkarten, neue Kleidung, neue Einrichtungsgegenstände, wenn die mal kaputt gehen (Waschmaschinen halten nicht ewig) und natürlich Lebensmittel. Das hat nichts mit bücken zu tun, sondern Obst, Gemüse, fettarmes Fleisch und gesundes (normales) Öl sind einfach zu teuer. Man braucht auch Hygienemittel, als Brillenträger auch schon mal eine neue Brille (wobei das Teure daran die Gläser sind).

      Bei 5 bis 10 Grad minus lasse ich die Heizung auf keinen Fall aus. Da helfen nämlich auch warme Pullover nichts. (Die müssen übrigens auch mal gewaschen werden.) Eine Bronchitis hatte ich schon, bin nicht scharf darauf, das nochmal durchzumachen. Zum Zahnarzt muss man auch mal und da kommen auch wieder 10 Euro Gebühr, wenn der ZA was machen muss. Fürs Alter vorsorgen soll man natürlich auch.

      Ich hab z.B. an reinen Fixkosten (ohne Lebensmittel, neue Kleidung, Hygienemittel...) schon - ohne Miete - 198 Euro. Bleiben also 153 Euro für Lebensmittel, Hygienemittel, Kleidung (die auch irgendwann mal neu gekauft werden muss) etc. Wenn ich es nur für Lebensmittel nehmen würde, dann wären das pro Tag gerade mal 5 Euro und ein paar Cent. Kommt man damit aus? Da sind aber noch nicht die anderen Kosten (Kleidung, Kühlschrank/ähnliche Anschaffungen, Arztkosten, Medikamente...) drin.

      Wo ist da also der Luxus?
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    • Destiny;170058 schrieb:

      Vorurteile!

      Von 351 Euro lässt es sich halt nicht vernünftig leben. Du musst die Warmwasserpauschale bezahlen, die immer höher werdenden Stromkosten (selbst wenn Du abends im Dunkeln sitzt), Versicherungen, Fahrkarten, neue Kleidung, neue Einrichtungsgegenstände, wenn die mal kaputt gehen (Waschmaschinen halten nicht ewig) und natürlich Lebensmittel. Das hat nichts mit bücken zu tun, sondern Obst, Gemüse, fettarmes Fleisch und gesundes (normales) Öl sind einfach zu teuer. Man braucht auch Hygienemittel, als Brillenträger auch schon mal eine neue Brille (wobei das Teure daran die Gläser sind).

      Bei 5 bis 10 Grad minus lasse ich die Heizung auf keinen Fall aus. Da helfen nämlich auch warme Pullover nichts. (Die müssen übrigens auch mal gewaschen werden.) Eine Bronchitis hatte ich schon, bin nicht scharf darauf, das nochmal durchzumachen. Zum Zahnarzt muss man auch mal und da kommen auch wieder 10 Euro Gebühr, wenn der ZA was machen muss. Fürs Alter vorsorgen soll man natürlich auch.

      Ich hab z.B. an reinen Fixkosten (ohne Lebensmittel, neue Kleidung, Hygienemittel...) schon - ohne Miete - 198 Euro. Bleiben also 153 Euro für Lebensmittel, Hygienemittel, Kleidung (die auch irgendwann mal neu gekauft werden muss) etc. Wenn ich es nur für Lebensmittel nehmen würde, dann wären das pro Tag gerade mal 5 Euro und ein paar Cent. Kommt man damit aus? Da sind aber noch nicht die anderen Kosten (Kleidung, Kühlschrank/ähnliche Anschaffungen, Arztkosten, Medikamente...) drin.

      Wo ist da also der Luxus?


      Wie kann ich Vorurteile haben, wenn ich davon SELBST EIN JAHR LANG GELEBT HABE?

      Ich will dich jetzt nicht als Blödmann hinstellen, aber einige Sachen fallen mir doch auf, die ich komisch finde:
      - Einrichtungsgegenstände. Du kannst damit nicht warten, bis du mal wieder richtiges Geld verdienst?
      - "Haushaltskosten", also waschen, Strom, heizung etc: das hört sich für mich so an, als müsstest du 300€ allein dafür ausgeben. Und DAS ist dann doch ein bisschen hoch. "Mal waschen" kostet nicht die Welt,. auch nicht als hartz4empfänger. Das man bei Minusgraden die heizung aufdreht sollte klar sein - aber wenn man "vernünftig" heizt, muss auch die nicht immer auf die höchste Stufe gestellt sein und es ist trotzdem warm.
      - Supermakrt/Lebensmittel: Obst und Gemüse ist TEUER? Ja, stimmt, wenn ich zu kaisers/Tengelmann gehe schon. das stimmt.
      - Luxus: ich trage selbst eine Brille und meine Gläser kosten richtig Geld, aber ich muss dir ganz ehrlich sagen: darauf musst du eingestellt sein, auch als Arbeitender. Da musst du halt Bares sparen - anders gehts nicht.

      Bei dem zweiten Absatz stimme ich weitestgehend mit dir überein, aber da stellt sich für mich einfach die Frage: warum drückst du dich so aus, dass du langfristig ("irgendwann muss auch noch Kleidung oder ein KÜHLSCHRANK gekauft werden") auf dieses Geld angewiesen bist?

      Zum Thema Kühlschrank: meiner gibt so langsam nach 10 Jahren den Geist auf und selbst da hadere ich mit mir. Wenn du weißt, dass deiner auch nicht mehr lange macht, dann musst du dich halt darauf einstellen - spare, und wenn es nur 10€ im Monat sind, das sind x € weniger Schulden die du aufnehmen musst, um dir dann, wenns so weit ist, einen neuen zu kaufen.

      Ok jetzt habe ich aber genug Prokrastination betrieben, jetzt muss ich mal was schaffen. Auch wenn das Internet ja echt dazu verleitet alles zu machen, außer das was man eigentlich am PC machen soll.
    • Wie soll man denn sparen, wenn bei 351 Euro nichts übrig bleibt? Ich geh übrigens auch bei Lidl und Aldi einkaufen und hole neue Klamotten im Second Hand.

      Mein Kühlschrank ist übrigens inzwischen knapp 15 Jahre alt. Meine Waschmaschine genauso (sie läuft schon aus und leider ist eine Neuanschaffung aufgrund der speziellen Größe auch teuer), letztes Jahr habe ich ein neues Bett gekauft, weil nach 14 Jahren hat das andere einfach gemeint, es müsse kaputt gehen. Neuer Teppich müsste auch her für zwei Zimmer, renovieren muss ich auch.
      Wo soll das Geld herkommen, wenn man nur 351 Euro zur Verfügung hat? Aufgrund gesundheitlicher Probleme kann ich leider keinen Aushilfsjob annehmen. (Die, wo man den ganzen Tag steht oder schwer hebt oder nur gebückt ist.) Vollzeitjobs gibts kaum noch. Zeitarbeitsfirmen sind die reinste Ausbeute... Es sieht nun mal beschissen aus, wenn man schon länger von betroffen ist. Okay, ich erst seit November 08, aber ich bin ja nicht das erste Mal arbeitslos. Vorher hatte ich kleinere Jobs, die aber auf 1/2 oder 1 Jahr befristet waren. (Schwangerschaft...) Oder die Firmen haben dicht gemacht. Und jetzt mit der Krise siehts ja noch schlimmer aus. Wenn Du jetzt nen Job hast, sei froh.
      Und wegen Heizung, die ist bei mir - wenn es kalt ist - auf Stufe 2. (Von 5 Stufen) Dann sind 20 Grad hier drin, die ich auch brauche. Also von wegen auf höchster Stufe,
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    • Du hast aber echt einen genialen Kühlschrank der es ankündigt das er den Geist aufgibt.
      Meiner war von jetzt auf gleich kaputt!
      Und was dann?
      Zum glück stand gerade einer unter verschenke in der kostenlosen Wochenzeitung!
      Aber mittlerweile gibt es diese Möglichkeit auch nicht mehr, da jetzt alles an das "Sozialkaufhaus" verschenkt wird (ist ja praktisch wenn sofort nach Anruf alles abgeholt wird).
      Toll jetzt muss ich für das alte Zeug was ich vor kurzem noch umsonst bekam 50-250€ zahlen (je nach Gerät)!
    • Ob nun Harz 4 Gerecht ist oder nicht:

      Ich habe davon auch gelebt!

      Und ich lebe noch :)

      Es geht, und da ich vorher schon mein Geld nicht zum Fenster rausgeworfen habe, musst ich mcih auch nicht umstellen.

      Harz 4 heißt sparen, und um ehrlich zu sein: auch zu Recht.
      Das ist das Geld der anderen Menschen, damit hat man sorgfälltig umzugehen.
      (Achtung, ich weiß das Politiker auch unser Geld verjubeln, aber das ist eine andere Geschichte ;) )

      Es ist noch keiner mit Harz4 Verhungert oder Erfroren ;)


      Ich bin jetzt seit längeren Selbstständig, UND!:
      Ich wäre froh ich würde Harz4 bekommen!!!
      Ich habe in der letzten Zeit weniger als Harz4 zum Leben!

      Aber auch das geht irgendwie....
    • Meiner gluckert schon heftig. Hat er früher nicht gemacht, deshalb gehe ich davon aus, dass er bald den Geist aufgibt.
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    • Fox_Force_Five;170092 schrieb:

      Du hast aber echt einen genialen Kühlschrank der es ankündigt das er den Geist aufgibt.
      Meiner war von jetzt auf gleich kaputt!
      Und was dann?
      Zum glück stand gerade einer unter verschenke in der kostenlosen Wochenzeitung!



      Jepp, genau, es gibt immer was Kostenlos oder für kleines Geld.
      Früher (Sozialhilfe) habe die Leute Tonnenweise Zeug bei Quelle und Co bestellt, immer Nagelneu.
      Wenn man es "Richtig" angestellt hatte dann hatte man eine bessere Wohungs als von jemand der Arbeiten geht.
      Das kann ja nicht sein.

      Dann hat man halt für 4 Wochen keinen Kühlschrank.
      Es geht alles, und immer - man muss nur wollen ;)

      Ich würde gar nicht auf die Idee kommen das mir andere Leute meinen Kühlschrank bezahlen sollen - ehrlich
    • Das Problem ist aber wenn du gerade von den letzten Kröten "Großeinkauf" gemacht hast und der Kühlschrank voll ist kannst du keine vier Wochen auf einen neuen warten, dann ist das was dich ernährt nämlich vergammelt!
      Und wie gesagt, für lau bekommst du hier heute nichts mehr dank "Sozialkaufhaus".
      Ich bräuchte z.B. noch einen Gefrierschrank (seit über drei Monaten) da ich vorher eine Kühlgefrierkombi hatte, aber für ein 10-15 Jahre altes Gerät welches morgen vielleicht den Geist aufgibt sind in meiner Lage 80€ zuviel!
      Und ich sehe es auch nicht wirklich ein das ich jetzt die Sachen die ich vorher kostenlos oder günstiger bekommen konnte von der Stadt kaufen soll.
      Nur weil die plötzlich der meinung ist man muss sich sozial zeigen damit man gut da steht, und sich von dem Geld was man den Leuten geben muss wieder was zurück holen kann.
      Ich sage aber auch nicht das mir das Amt den Kühlschrank bezahlen soll, aber wie wäre es mit einer Art Notfalldarlehen für solche Fälle?